AK Antifaschismus

 

 

Termine, Presse, Kontakt, Disclaimer

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So, 01.11.09 Ein Lied für Argyris

Der Politische Film

20:00 Uhr Vetternwirtschaft, Oberaustr.2, 83026 Rosenheim

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Sa. 07.11.09 good night -white pride Konzert

u.a. PUNCHLINE (Innsbruck)burn the bride on sunday (Rosenheim), madness 20 (Chiemgau)

20:00 Uhr, Vetternwirtschaft, Oberaustr.2, 83026 Rosenheim

www.goodnight-whitepride.de.tf

 

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Sa. 14.11.:  Proteste gegen neonazistisches Heldengedenken [München]

Die Freie Nationalisten München wollen wieder in München aufmarschieren und das soll behindert  werden

weitere Infos folgen auf http://actiondaymuc.blogsport.de und  www.antifa-nt.de

 

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So, 06.12.09 Mein Leben in Rosarot

Der Politische Film

20:00 Uhr Vetternwirtschaft, Oberaustr.2, 83026 Rosenheim

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Ab 06.12.09 Ausstellung: "Neonazis und soziale Frage"-  Vetternwirtschaft, Oberaustr.2 , 83026 Rosenheim

 Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag,Freitag, Samstag, Sonntag ab 19:00 Uhr Montag und Mittwoch geschlossen.

 

 die Ausstellung als Webversion

 

 

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Antifaschismus statt Militarismus - Bundeswehrveranstaltung absagen - Brief des AK Antifaschismus an den Schulleiter der BS II in Rosenheim

 

An

Albert Huber (Schulleiter)

Staatliche Berufsschule II Rosenheim

Wittelsbacherstr. 16a

83022 Rosenheim

info@bs2ro.de

Rosenheim, 09.05.2009

 

Antifaschismus statt Militarismus - Bundeswehrveranstaltung absagen

 

Sehr geehrter Herr Huber,

 

gestern jährt sich zum 64. Mal der Tag der Kapitulation der Wehrmacht. Die militärische Niederlage Hitler-Deutschlands gegen die Alliierten verstehen wir nach wie vor als Wohltat, als Befreiung vom Faschismus! Wir wissen nicht ob sie an ihrer Schule einen solchen Tag feiern, aber wir hoffen es.

 

Dem Hitlerfaschismus vorangegangen war neben vielen anderen Widerlichkeiten die bedingungslose Militarisierung der Gesellschaft. Beispielhaft ist die Umstellung des gesamten Produktionsprozesses. Hier in der Region rief der Unternehmer Anton Kathrein senior, der etwa 50 Zwangsarbeiterinnen ausbeutete, der Belegschaft im Januar 1943 entgegen:

 

Es gilt heute die letzten Arbeitsreserven auszuschöpfen. Wir wollen der kämpfenden Gruppe in unermüdlicher und rastloser Arbeit die Waffen schmieden, die sie zur erfolgreichen Beendigung des Krieges braucht.

 

Mit diesen Scheiss Waffen wusste die Wehrmacht einiges anzustellen:

Sie wirkte mit an der Deportation in Konzentrationslager, wenn Menschen nicht gerade an Ort und Stelle erschossen wurden. Gebirgsjäger, die beispielsweise auch in Brannenburg stationiert waren und sind (Als Gebirgspioniere), verübten zahlreiche Massaker an der Zivilbevölkerung Italiens, in Distomo, Kommeno, auf Kephallonia und so weiter und so fort.

 

Trotz all dieser Schweinereien galt die Wehrmacht bei weiten Teilen der Bevölkerung bis in die 90er Jahre hinein als „sauber“. Trotz Kriegsverbrechen und Mitwirkung an der systematischen Vernichtung allen jüdischen Lebens: Die Wehrmacht darf nach wie vor als Vorbild für die heutige Bundeswehr dienen, wie die Verwendung des Lehrbuchs „Einsatznah Ausbilden“ beweist.

 

Der achte Mai 1945 war der Tag, an dem der Wehrmacht schlussendlicher Einhalt geboten werden konnte. Von da an sollte Deutschland entwaffnet, demokratisiert und entnazifiziert werden. Vielleicht wäre es besser völlig zerschlagen worden. Denn – vor allem im Westen – begannen die alten Eliten sich abermals zu organisieren. Unter dem formalen Mantel demokratischer Wahlen setzen sich die alten Köpfe binnen kürzester Zeit wieder an die Macht und wo es nicht zu „anstößig“ wirkte, wurden die alten Inhalte und Werte aus der Nazi-Zeit wieder übernommen – von dem, was die Alliierten ausdrücklich verboten, gerade einmal abgesehen.

Vor diesem Hintergrund wundert es also nicht, dass schon im Jahr 1955, also nur 10 Jahre nach Ende der Wehrmacht, die Bundeswehr gegründet wurde. Der Name „Bundeswehr“ wurde übrigens auf Vorschlag des FDP – Bundestagsabgeordneten Hasso von Manteuffel, eines früheren Wehrmachtsgenerals, gewählt. Was wäre ein guter Deutscher auch ohne seine Waffe gewesen? Nein Leute, wir wissen es besser: gut und deutsch – diese beiden Worte passen nicht in einen gemeinsamen Satz!

 

Heute sind wir im „Krisenjahr“ 2009 und dem deutschen Heer wird ein 500-Millionen-Euro Konjunkurpaket in den Arsch geschoben.

Vor zehn Jahren hat uns Joseph Fischer erklärt, dass Deutschland nicht trotz, sondern gerade wegen Auschwitz Krieg führen müssen. Weil Deutschland schon den schlimmsten Massenmord der Geschichte begangen hat, ist es nach Argumentation des grünen Joschka also besonders qualifiziert zur Kriegsführung.

 

Durch diesen grundlegenden außenpolitischen Wandel hin zum deutschen Angriffskrieg sind heute Truppen der Bundeswehr unter anderem in Afghanistan, vor der Küste Somalias, im Kongo, auf dem Balkan, in Georgien, im Sudan und an der libanesischen Küste stationiert. Und sie sind dort nicht zum Kaffeekränzchen, sondern in imperialistischer Absicht stehen sie da um auf Befehl oder im eigenen Ermessen zu kontrollieren, zu patroullieren, zu schießen und zu töten.

 

Aber nicht nur in aller Welt, auch vor unserer Haustüre ist die Bundeswehr tagtäglich aktiv: So genannte Verbindungskommandos gehen nach dem Willen des Gesetzgebers ein und aus in der öffentlichen Verwaltung und penetrieren damit die kreisfreien Städte und Landratsämter. Damit wird die Infrastruktur geschaffen, im Falle des Notstands das zivile Leben dem Militär zu unterstellen.

Denn Bundeswehreinsätze im Inneren sind wieder „in“, wie der G8 – Gipfel in Heiligendamm und die Fußballweltmeisterschaft gezeigt haben und wie wir es jedes Jahr bei der NATO Kriegskonferenz in München erleben. Im Rahmen sogenannter Amtshilfe arbeiten Bundeswehr und Polizei Hand in Hand zur Unterdrückung antimilitaristscher Bewegungen.

 

Da Schweinereine wie die Verteidigung der Bundesrepublik am Hindukusch oder der Einsatz der Streitkräfte im Inneren inzwischen gesellschaftlich etabliert sind, als „normal“ empfunden und von weiten Teilen der Bevölkerung für gut geheißen werden, besteht bei der Deutschen Bundeswehr ein stetiger Bedarf an Soldaten und militärischem Fachpersonal. Um diesen Bedarf zu decken dringt das Militär immer tiefer in das zivilgesellschaftliche Leben ein.

Eine besonders widerliche Methode der Nachwuchsrekrutierung ist das Werben an Schulen, wo ganz gezielt die Perspektivlosigkeit vieler Jugendlicher ausgenutzt wird um diese zu einer mörderischen Karriere zu bewegen.

Vom 18. bis 20. Mai soll die Bundeswehr auch in Rosenheim an ihrer Berufsschule II Station machen. Wir fordern sie auf, sagen sie sie diese Kriegspropagandaveranstaltung ab. Erklären sie ihre Schule zur militärfreien Zone. Informieren sie stattdessen über die Kriegsverbrechen der deutschen Soldaten (insbesondere der Divisionen aus der Region) und die Unterstützung Rosenheimer Unternehmen für den deutschen Faschismus. Zeigen sie ihren Schüler_innen das ein Leben jenseits von Gewalt, Nationen, Geschlechtern und Verwertung erstrebenswert ist.

Lehren sie Tucholsky (Zitat: „Soldaten sind Mörder statt Krieg.

 

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus !

 

 

 

Arbeitskreis Antifaschismus Rosenheim

 

Mo. 18.05. Bundeswehr Raus aus der Berufsschule II.

 

Kundgebung vor der Schule ab 7:30 Uhr

mehr Infos: www.frieden-rosenheim.de.vu

 

 

Sa. 30.05.09:  Auf nach Mittenwald! 

Die militaristische Traditionspflege der Gebirgsjäger angreifen! Entschädigung aller NS-Opfer! Keine Straffreiheit für Kriegsverbrecher! Es gibt einen Bus ab Rosenheim. Anmeldung: infogruppe.rosenheim@googlemail.com

mehr Infos: http://www.keine-ruhe.org/

 

 

Di. 02.06 Infoabend zu Burschenschaften

& den Protesten gegen den  Burschenschaftskommers in Innsbruck,

  20:00 Uhr, Vetternwirtschaft, Rosenheim

 

 

19-21.06. Burschenschaftskommers angreifen

Antifaschistische Aktionstage in Innsbruck mehr Infos http://antifa-ibk.it.tt/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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